| Artikelart: | Testverfahren & Diagnostik |
|---|---|
| Hersteller & Verlage: | Hogrefe-Verlag |
Produktinformationen „LRS-Screening, Test komplett“
Mit dem LRS-Screening schätzen Sie das LRS-Risiko von Kindern bereits im letzten Kindergartenjahr. Sind z.B. Wortschatz, phonologische Bewusstheit und Buchstabenkenntnis normal ausgeprägt? Oder droht die Entwicklung einer Leseschwäche, Rechtschreibschwäche oder kombinierten LRS? Finden Sie durch eine kurze Testung frühzeitig heraus, ob eine Förderung der frühen schriftsprachlichen Fähigkeiten und linguistischen Kompetenzen notwendig ist. Testen Sie das LRS-Risiko, um der Entwicklung einer Lese-Rechtschreibschwäche entgegenzuwirken!
Einsatzbereich:
Das LRS-Screening ermöglicht schon vor der Einschulung eine Einschätzung des Risikos späterer Lese-Rechtschreibschwierigkeiten. Es eignet sich zum Einsatz für die Schuleingangsdiagnostik und die Frühförderung in Kindergärten und Beratungsstellen.
Inhalt:
Das LRS-Screening erfasst die Leistung in zwei Inhaltsbereichen. Zum einen werden frühe schriftsprachliche Fähigkeiten anhand der Skalen Phonologische Bewusstheit, Phonologisches Arbeitsgedächtnis, Benennungsgeschwindigkeit (Rapid Automized Naming) und Buchstabenkenntnis erfasst. Zum anderen werden die linguistischen Kompetenzen untersucht mit den Skalen Nachsprechen von Sätzen, Wortschatz (rezeptiv und produktiv) und Pluralbildungen. Die Auswertung ist auf der Ebene der Skalen, der übergeordneten Skalen (frühe schriftsprachliche Fähigkeiten und linguistische Fähigkeiten) sowie des Gesamtwerts anhand von T-Werten und Prozenträngen möglich.
Konstruiert als Screeningverfahren gibt das LRS-Screening Hinweise darauf, in welchen Teilbereichen der erfassten Kompetenzen eine eingehendere Untersuchung indiziert ist bzw. spezielle Fördermaßnahmen erwogen werden sollten. Anhand der erzielten Rohwerte kann außerdem ein Risikowert ermittelt werden, der durch eine Zuteilung zu einer von drei Kategorien (Risikobereich, Übergangsbereich und geringes Risiko bzw. unauffälliger Befund) eine individuelle Vorhersage über das Risiko zur späteren Entwicklung von Lese-Rechtschreibschwierigkeiten ermöglicht.
Zuverlässigkeit:
Die interne Konsistenz für die Gesamtskala ist zu T1 und T2 sehr gut (Omega total = .96). Über einen Zeitraum von sechs Monaten weist das Verfahren eine hohe Retest-Reliabilität auf (rtt = .86).
Testgültigkeit:
Die Zusammenhänge zwischen Erzieherinnen-Ratings (Einschätzung von Lautbewusstheit, Wortschatz und Buchstabenkenntnis) und Testleistung in den entsprechenden Aufgaben des LRS-Screenings sind durchgängig moderat bis hoch. Prognostische Zusammenhänge zwischen der Testleistung im LRS-Screening und in standardisierten Lese- und Rechtschreibtests (Testzeitpunkt Mitte und Ende der ersten Jahrgangsstufe) sind ebenfalls moderat bis hoch. Darüber hinaus erlaubt das LRS-Screening eine gute bis sehr gute individuelle Vorhersage zur Entwicklung von isolierten Lese- oder Rechtschreib- sowie kombinierten Lese-Rechtschreibschwierigkeiten.
Normen:
Es liegen Prozentrangnormen und T-Werte für zwei Messzeitpunkte vor: 10 bis 11 Monate und 4 bis 5 Monate vor der Einschulung. Die Normstichprobe umfasste 330 Kinder im letzten Kindergartenjahr.
Bearbeitungsdauer:
Die Bearbeitungsdauer beträgt ca. 25 Minuten. Falls ausschließlich ein erhöhtes Risiko zur Entwicklung einer Lernschwierigkeit im Lesen und/oder Rechtschreiben ermittelt werden soll, ist es ausreichend, die Aufgaben aus dem Inhaltsbereich Frühe schriftsprachliche Fähigkeiten durchzuführen. Dadurch wird die Bearbeitungsdauer spürbar reduziert.
Darius Endlich, Petra Küspert, Wolfgang Lenhard, Peter Marx, Wol
0150901
Test komplett bestehend aus: Manual, 20 Protokollbogen, 20 Auswertungsbogen Normwerte, 20 Auswertungsbogen Risikowerte, Vorlagenmappe 1, Vorlagenmappe 2, Vorlagenmappe 3, Spielsteine und Mappe
Das Testmaterial darf nur an fachlich qualifizierte Personen abgegeben werden und ist vom Umtausch ausgeschlossen!




Reviews
There are no reviews yet.